KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Führungs-Streit in der SPÖ hält an

(4.7.2008)

Noch bevor irgendjemand wirklich an eine politische Meinungsänderung inerhalb der SPÖ-Führung glauben konnte, beginnt selbige zurückzurudern. Josef Cap, SPÖ Clubchef, betont, dass auch in Zukunft nicht daran gedacht sein, ohne Zustimmung der ÖVP Volksabstimmungen zum Thema EU durchzuführen: Cap betonte, dass in dem umstrittenen Leserbrief von Parteichef Werner Faymann und Bundeskanzler Alfred Gusenbauer an „Kronen Zeitung“-Herausgeber Hans Dichand auch nur stehe, dass man dem Koalitionspartner eine Volksabstimmung vorschlagen werde. (orf-online)

Nebenbei handele es sich bei der Haltung Gusenbauer-Faymann um deren Privatmeinung – die erst vom Parteipräsidium, das am 7. 7. 2008 ansteht, abgesegnet werden müsse.

Zur gleichen Zeit beginnt sich innerhalb der SPÖ Widerstand gegen die neue Parteiführung zu formieren. Um den ehemaligen Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Radlegger sammeln sich SPÖ-Mitglieder die vertreten, dass sich die Partei anders positionieren müsse.

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