
Von KPÖ-PD (25.8.2008)
KPÖ-PD (Wien) – Als „sehr positiv“ bezeichnet Melina Klaus,
Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien zur Nationalratswahl, die heute von SPÖ-Chef
Faymann postulierte Ankündigung noch vor der Wahl verschiedene sozialpolitische
Sofortmaßnahmen beschließen zu wollen.
Klaus: „Faymanns Vorschläge würden hunderttausenden Menschen unmittelbare
Verbesserungen bringen. Die Erhöhung des Pflegegelds, die Erhöhung der
Familienbeihilfe – natürlich auch für Kinder unter 6 Jahren – oder die
Abschaffung der Studiengebühren fordert die KPÖ, fordern Menschen mit sozialen
Ansprüchen schon lange.“
Auch die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von zehn auf fünf
Prozent oder die Verlängerung der Hacklerregelung um drei Jahre begrüßt
Klaus, die jedoch darauf hinweist, dass die KPÖ die vollständige Abschaffung
der Mehrwertssteuer auf Lebensmittel und die unbegrenzte Verlängerung der
Hacklerregelung bzw. die Rücknahme der Pensionsverschlechterungen fordert.
Klaus: „Nun gilt es zu schauen, ob all dies vor dem 28. September noch
Realität wird bzw. wer wem warum die Schuld wofür zuschieben wird. Warum all
diese Maßnahmen nicht schon vor Monaten und Jahren beschlossen wurden bleibt
zwar unklar, aber jede Verbesserung für die Menschen wird von uns
KommunistInnen begrüßt.“
Für zentral erachtet Klaus, dass all diese Maßnahmen – sofern sie
Budgetrelevant werden – „nicht als Vorgriff auf die große und notwendige
Lohnsteuerreform gesehen werden dürfen“.
Klaus abschließend: „Ich bin schon gespannt wann SPÖ und Grüne auch unsere
Forderungen nach einer Energiegrundsicherung und der Freifahrt mit
öffentlichen Verkehrsmitteln aufgreifen werden.“