PARTEI
Franz Muhri mit Anton Hofer (rechts) an der Baustelle des Donaukraftwerks bei Greifenstein(20.10.2009)
„Franz Muhri, der 2001 viel zu früh verstarb, wird uns stets ein politisches und menschliches Vorbild bleiben“, sagte Mirko Messner, Bundessprecher der KPÖ.
Muhri trat in seiner 1995 veröffentlichten Autobiographie für eine starke und handlungsfähige kommunistische Partei ein, da „wir nicht ruhen dürfen, solange Menschen auf der Erde in Armut leben, keine Arbeit, keine Wohnung, keine ärztliche Versorgung haben, solange Frauen diskriminiert werden, solange autoritäre Regimes, Krieg und Unterdrückung herrschen.“
Seine darin entwickelten Vorstellungen für eine grundlegend neue sozialistische Alternative zum Kapitalismus, einen demokratischen Sozialismus, ging von der Überzeugung aus, daß es niemals mehr zugelassen werden darf, dass es im Denken und Handeln der KommunistInnen zu einer Trennung zwischen den Werten der Demokratie und den Werten des Humanismus kommt.