KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Nein zum WKR-Ball – in der Hofburg oder anderswo

(20.1.2012)

Auch heuer soll in der Hofburg in Wien einmal mehr der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) stattfinden, welcher im Laufe der Jahre zu einem der größten Vernetzungstreffen der europäischen Rechten geworden ist.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: „Ich erachte es als unakzeptabel, dass sich die Crème de la Crème des heimischen und europäischen Rechtsextremismus in der Hofburg treffen kann. Der Bundespräsident, die Parlamentsparteien, Bürgermeister Häupl und die Stadtregierung sind aufgefordert, dieser Provokation entschieden und mit allen Mitteln entgegenzutreten und sich öffentlich klar und eindeutig zu positionieren.“

Konkret, so Zach, müssen die gewählten RepräsentantInnen der Republik Österreich die zuständigen VertreterInnen der Republik zum unverzüglichen Einschreiten auffordern.

Auch SOS Mitmensch hatte erst vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass die Durchführung des WKR-Balls in der Hofburg eine Verletzung des Pachtvertrags zwischen der Republik Österreich und der Kongresszentrum Hofburg Betriebsgesellschaft darstelle. SOS Mitmensch forderte „die Burghauptmannschaft und das Wirtschaftsmi­nisterium als Vertreter der Republik in dieser Angelegenheit zum sofortigen Handeln auf“.

Die KPÖ ist neben einer Vielzahl anderer Organisationen Unterstützerin der vom 20. Bis 27. Jänner stattfindenden Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus , und ruft daher auf, am 27. Jänner mit der Kundgebung am Heldenplatz (Beginn: 18.30 Uhr) ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

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