
(16.10.2013)
„Die Forderungen, für die im Video geworben wird, haben meine vollste Unterstützung. Die Steuern auf Arbeit gehören gesenkt, jene auf Vermögen sollten deutlich erhöht werden. Es braucht gleiche Bildungschancen und Leben und Wohnen müssen leistbar sein – keine Frage“, so der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach.
Nicht einverstanden ist Zach jedoch mit der Gesamtbotschaft. Zach: „Die Arbeiterkammer repräsentiert über 3 Millionen Stimmen. Aber entgegen der Message im Werbespot haben diese Stimmen und die Forderungen der AK – leider muss ich sagen – Null politisches Gewicht. Denn traurige Tatsache ist, dass die sozialdemokratisch dominierte Bundes-Arbeitskammer es bei kraftlosen Werbespots bewenden lässt anstatt z.B. Gesetzesinitiativen zu starten oder aber Faymann & Co klare Koalitionsbedingungen mit auf den Weg zu geben.“
„Es ist daher höchst an der Zeit, dass die konsequent linken Kräfte auch in der Arbeiterkammer gestärkt werden. Die nächste Gelegenheit dazu bieten die kommenden AK-Wahlen, die schon in wenigen Monaten über die Bühne gehen“, so Zach abschließend.
Mut zum Widerspruch. Das Programm des GLB zu den AK-Wahlen 2014