
Von KPÖ-Graz (14.10.2014)
Viele langjährige KPÖ-Forderungen werden in den nächsten beiden Jahren umgesetzt:
Keine Erhöhung bei Kanal- und Müllgebühren
500 neue Gemeindewohnungen
GVB-Jahreskarte um 228 Euro
Keine Erhöhung der Mieten bei städtischen Wohnungen
Mehr öffentliche Parkanlagen
Keine Streichung von Sozialleistungen
Keine Kürzungen im Frauenbereich
Keine Kürzungen im Kulturbereich, bei Umwelt und Gesundheit
Fortsetzung des Fernwärmeausbaus
Keine Privatisierungen von städtischem Eigentum
Kürzung der Parteienförderung
Weniger Werbe- und Repräsentationsausgaben
Die Politik spart bei sich selbst. Das ist ein wichtiges Signal, so KPÖ-Klubobfrau Ina Bergmann.
Keine Koalition
Eine Koalition bedeute das jedoch nicht, betont Bergmann: Martina Schröck bleibt Vizebürgermeisterin, es werden keine wöchentlichen Treffen von Paktpartnerinnen stattfinden, und im Gemeinderat wird die KPÖ weiterhin unabhängig agieren.
Wachsende Aufgaben
Die wachsenden Aufgaben einer wachsenden Stadt kann Graz nicht alleine stemmen. Darum sollen an den Kosten für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur künftig vermehrt Investoren beteiligt werden. ÖVP, KPÖ und SPÖ arbeiten auch an einem Forderungspaket an das Land Steiermark: Eine Nahverkehrsabgabe nach dem Vorbild der Wiener U-Bahn-Steuer, eine Umwidmungsabgabe oder eine Wohnungsleerstands- und eine Zweitwohnsitzabgabe sollen sich darin finden.
Tausende Menschen ziehen jährlich nach Graz. 30 Prozent der Steirerinnen und Steirer leben hier. Die Aufgaben der Stadt werden deshalb immer mehr. Die Menschen brauchen Wohnraum, öffentlichen Verkehr, Kinderbetreuung, Schulen, Infrastruktur. Das Budget versucht, dem Rechnung zu tragen. Damit all die Aufgaben auch in Zukunft erfüllt werden können, dürfen Land und Bund uns nicht im Regen stehen lassen, betont Bergmann und verlangt einen neuen Finanzausgleich.