
(10.4.2014)
Zach: „Mölzer hat sich zwar als EU-Spitzenkandidat der FPÖ aus dem Rennen genommen, doch dadurch ändert sich nichts am Charakter der FPÖ, wie auch beim gestrigen Interview von Strache in der ZIB 2 deutlich wurde.“
Zach weiters: „Wäre es Strache ernst mit der Abgrenzung von rechtsextremen und neonazistischen Tendenzen, dann müsste er wohl den halben wenn nicht den gesamten FPÖ-Parlamentsklub aus der Partei ausschließen. Und auch die Zahl der FPÖ-Funktionäre auf Landes- und kommunaler Ebene würde in solch einem Fall rasant dahinschmelzen.“
Zudem, so Zach, zeigt Straches gestrige Behauptung, dass die FPÖ `weder mit totalitären Ideologien noch mit Rassismus etwas zu tun hat´, obwohl hunderte Beispiele das Gegenteil belegen, dass „entweder an der Wahrnehmungsfähigkeit von Strache gezweifelt werden muss oder aber der einstige Paintball-Spieler das rechtsextreme Konglomerat sehr wohl optimal repräsentiert – was die plausiblere Annahme ist.“
Die KPÖ, so Zach abschließend, bleibt zudem bei ihrer Meinung, dass „Mölzers Relativierung des nationalsozialistischen Terrorregimes ein Fall für die Staatsanwaltschaft ist, die wegen Verstoß gegen das NS-Verbotsgesetz Ermittlungen gegen Mölzer einleiten soll.“