
(15.1.2014)
Die Regierung hat seitdem alle Demonstrationen verboten und das Militär eingesetzt, um die Straßen frei zu bekommen. Mindestens 39 Arbeiter_innen sind festgenommen worden und werden an unbekannten Orten festgehalten. Angesichts dieser brutalen Repression haben die Gewerkschaften den Streik abgebrochen und die Arbeiter_innen kehren zurück an ihre Arbeit, bleiben aber weiter bei ihrer Forderung nach einer Erhöhung des Mindestlohns.
Führende globale Textilunternehmen wie Gap, H&M, Inditex, Adidas, Puma, Walmart, C&A, lassen in Kambodscha produzieren. Das Blut der erschossenen Arbeiter_innen könnte auf den Kleidern sein, die wir heute tragen. Lasst uns eine deutliche Botschaft senden, dass wir das nicht tolerieren werden.
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