
(16.10.2012)
Überall in Europa scheint das Bildungssystem in einem schlechten Zustand zu sein: Das Bologna-System funktioniert nicht, das Bildungssystem dient der Reproduktion der Klassenverhältnisse und es herrscht eine katastrophale finanzielle Situation im Schul- und Universitätsbereich, die durch den Trend zur Martkkompatibilität und durch staatliche Sparmaßnahmen verursacht wird.
Vor diesem Hintergrund werden von Freitag bis Samstag aktuelle Themen in der Bildungspolitik (Austerität, Migration, Bildungsbewegungen, Geschlechterfragen oder Demokratie) diskutiert. Dabei soll sowohl ein Gesamtüberblick von der vor-schulischen Pädagogik bis zur Erwachsenenbildung als auch ein Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen europäischen Bildungssysteme gewonnen werden.
Ziel der Konferenz ist weiters „eine Basis zu schaffen, die zu einem Bildungspolitischen Manifest der Europäischen Linken führen könnte.“
Die Konferenz wird organisiert von der KPÖ, der Europäischen Linkspartei, dem wissenschaftlichen Netzwerk transform!at sowie dem KSV-LiLi.
Die Konferenz richtet sich an alle Interessierte! Weitere Infos zu Programm und Orten finden sich unter kpoe.at/education. Eine unverbindliche Anmeldung aus organisatorischen Gründen (Platzangebot etc.) wird erbeten.