Christopher Frank neben Ulrike Lunacek bei einer Podiumsdiskussion zur Nationalratswahl 2008(25.9.2008)
Christopher Frank, Jahrgang 1976, Student, Mitbegründer der Parteigruppe Red:out! Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in der KPÖ, mehrere Jahre lang in les:bi:schwulen Organisationen und in der Bewegung gegen Schwarz-Blau in Kärnten/Koroska aktiv, kandidiert für die KPÖ im Wahlkreis 4A Linz-Umgebung und auf der Bundesliste.
Christopher Frank: Ich bin nicht immer mit allem einverstanden, was im Programm meiner Partei steht, oder mit der Art und Weise, wie sie ihre Standpunkte zu vermitteln versucht (da ist sie mir oftmals viel zu brav). Aber sie ist trotzdem meine Partei: weil sie hoffnungslos optimistisch versucht, Aufmerksamkeit auf unpopuläre Probleme zu lenken, weil sie sich den einfachen Stammtisch-Lösungen und den neoliberalen Sachzwängen widersetzt und weil sie für gleiche Rechte für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe oder sexueller Orientierung steht.
Eine KPÖ im Parlament wird nicht die Welt verändern. Aber sie kann dort Öffentlichkeit für Themen schaffen die von anderen Parteien ignoriert oder totgeschwiegen werden, weil sie keine Stimmen bringen, unpopulär oder nicht-medientauglich sind.
> > Die KPÖ zur Gleichstellungspolitik für Lesben und Schwule. Forderungsprogramm von der Parteigruppe Red:out!, beschlossen von der Wahlkonferenz der KPÖ
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NAME IT lud zur Podiumsdiskussion „SchwuLesBische Themen im Wahlkampf 2008“ und Vertreter von SPÖ, ÖVP, Grüne, LIF und KPÖ diskutierten heftig unter der Leitung von Ronny Hollenstein. Das Publikum im Wiener „Studio 67“ beteiligte sich rege an der Diskussion.