Werner Vogt, rechts unten, beim Forum Gesundheitspolitik der KPÖ zum Jahresbeginn.(22.9.2008)
Im Kurier vom 22. September, beschäftigt sich Werner Vogt in einem Gastkommentar mit dem Zustand des politischen Systems vor der Wahl. Unter dem Titel „Unwählbar“ kritisiert er, dass in Vorwahlzeiten Fremdenhass zum „Programm erhoben“ wird. Und das immerhin von drei von fünf Parlamentsparteien. Dass selbst die SPÖ mitzieht, sieht er mit dem Umstand „… von Menschenfeindlichkeit infiziert Sozialdemokraten gibt es zuhauf“, begründet.
Werner Vogt endet:
„Das Definitionsmonopol, was für Land und Leute gut und was schlecht und gefährlich ist, ist zu den Straches und Haiders und Platters abgewandert. Gut ist der Generalverdacht gegen alles Fremde und die Fremden, auch wenn wir sie brauchen wie eine bissen Brot. … Gerechte Rote und Grüne und die KPÖ stellen, weil sie dezitiert gegen Ausländerfeindlichkeit auftreten, nur eine Minderheit. Die Mehrheit, die falschen Patrioten, stehen rechts. Sie sind für mich unwählbar.“