Am 17. Juli 1936 putschten in Spanien eidbrüchige Offiziere gegen die rechtmäßig gewählte, demokratisch legitimierte Regierung, in der es weder Sozialisten noch Kommunisten gab, putschten.
Wie immer, bei ähnlichen Anlässen und in den verschiedensten Ländern in diesem Jahrhundert, geschah dies unter der Parole "Kampf dem Bolschewismus, der die katholische Kirche des Landes noch das Wort "Kreuzzug" hinzufügte. Ein Kreuzzug der vorwiegend von islamischen Söldnern aus Spanisch Marokko und den auch nicht gerade kirchenfreundlichen Vertretern Hitlerdeutschlands - der Legion Condor- und den faschistischen Schwarzhemd-Milizen Mussolinis, geführt und schließlich auch gewonnen wurde.
Zur Verteidigung der Spanischen Republik woren aus der ganzen Weh Freiwillige, darunter auch etwa 1.500 Österreicher, bereit. Ihr Einsatz gliederte sich zeitmäßig in drei Gruppen.
In allen drei Gruppen gab es Osterreicher. Heute wissen wir, daß 220 ihren Einsatz mit dem Leben bezahlten. Sie starben für Spaniens und Österreichs Freiheit. An sie erinnert auf dem Wiener Zentralfriedhof ein Denkmal. Aufgabe der Vereinigung Österreichischer SpanienkämpferInnen ist es, u.a., daß diese Toten nicht in Vergessenheit geraten.
Weitere 100 ehemalige österreichische Spanienkämpfer starben in deutschen KZs oder einer alliierten Armee im Kämpfe zur Wiederherstellung unserer Heimat. An diese Opfer, die in Erfüllung eines Teils der Moskauer Deklaration starben, wird in den Gedenkstätten Mauthausen und Dachau, in Form von Namenstafeln, gedacht.
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