Eines gleich vorweg: Das diesjährige Wiener Volksstimmen-Fest war wieder ein voller Erfolg. Nicht nur, dass wir diesmal ungewöhnlicherweise ausgezeichnetes Wetter hatten, zeigte die Vielfalt der beteiligten Gruppen und Organisationen wie wichtig dieses für eine politische Vernetzung und die Schaffung von Öffentlichkeit jenseits des politisch vorherrschendem Mainstream ist. Es gab daher selbstredend auch wieder das Frauendorf unter der Beteiligung der KPÖ-Frauen, der ARGE-Feminismus und Frauen aus der autonomen Frauenszene, die diesen Frauenort gemeinsam gestalteten.
Das Frauendorf ist weit mehr als nur ein Treffpunkt. Es ist ein politischer Raum, ein Raum zur Kommunikation, Diskussion und Vernetzung. Besonders wichtig ist das Frauendorf als Anlaufstelle für alle bewegten Frauen und die es noch werden wollen. Altes und Neues trifft aufeinander: Transparente des Feministischen Forums der beiden Österreichischen Sozialforum (2003, 2004) sowie das altbekannte "Frauen-Lesben-Mädchen Netz" und andererseits eine Ausstellung, die den Wandel in der Frauenbewegung und der Frauenpolitik der KPÖ-Frauen anhand von Artikelauszügen und Bildern aus der "Stimme der Frau" zeigte. Die politischen Veranstaltungen waren dieses Jahr ein Treffen des Feministischen Forums am Samstag und eine gemeinsam organisierte Diskussion von ARGE-Feminismus, KPÖ-Wien Frauen und EL-Fem, dem feministischen Netzwerk der Europäischen Linkspartei zu "Frauen Widerstand einst und Jetzt - Feministische Widerstandspraxis" mit Gästinnen aus Deutschland und Griechenland am Sonntag Nachmittag.
Das Frauendorf war auch 2005 ein wesentlicher Bestandteil des Festes und das wird es auch in Zukunft sein.
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