Wussten Sie, dass auch heute noch ein Großteil der Frauen für die gleiche Arbeit um ein Drittel weniger Lohn bekommt? Das zeigen auch die neuesten Statistiken. Etwas mehr Glück haben z. B. Frauen, die im Lehrberuf arbeiten, hier werden beide Geschlechter gleich entlohnt; sicher gäbe es da noch einige Berufe und Betriebe anzuführen.
Heutzutage sind Frauen schon froh, überhaupt eine Arbeit zu haben oder eine zu bekommen. Liebe Frauen! Von allein ändert sich nichts. Über diese politische und gesellschaftliche Benachteiligung müssen wir nachdenken und auch Konsequenzen ziehen. Dazu gehört das Wählen einer fortschrittlichen Partei, vor allem aber das Eintreten für unsere Rechte, auch gegen den Widerstand der Unternehmer und von Männern, die die Zeichen der Zeit nicht begriffen haben.
Wir Frauen können stolz auf unsere Arbeit sein, denn immerhin leisten Frauen weltweit 80 Prozent der materiellen Produktion der Gesellschaft. Der Internationale Frauentag am 8. März soll auch ein Gedenktag an mutige Frauen wie Clara Zetkin, Rosa Luxemburg oder Bertha v. Suttner sein, die für Gleichberechtigung, sozialen Fortschritt und für den Frieden eingetreten sind. Diese Pionierinnen haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass für uns ein würdiges Frausein möglich geworden ist.
KPÖ-Gemeinderätin
Christine Erschbaumer
Judenburg