KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück.

(12.3.2009)

Solidarität mit den LehrerInnen

Die KPÖ unterstützt die heute angesetzten Kampfmaßnahmen der österreichischen LehrerInnen. Es ist empörend, dass die vom Finanzkapital verursachte Krise als Argument zur Arbeitszeitver­längerung und zur allgemeinen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen herangezogen wird. Die LehrerInnen haben die Krise nicht verursacht, sie werden sie daher nicht ausbaden.

Längst überfällige Reformen im Bildungssystem, wie die gemeinsame Schule der 10 bis 14jährigen sollen nun zaghaft in die Realität umgesetzt werden. Finanziert können diese Maßnahmen allerdings nicht auf dem Rücken der LehrerInnen werden. Gerade In Zeiten der Krise sind verstärkte Investitionen in die Bildung gefordert, nicht verstärkte Belastungen aller mit der Bildung befassten Menschen.

Die KPÖ lehnt es ab, dass mit der Forderung nach zwei-Stunden-mehr ein weiterer Schritt der Entsolidarisierung der Menschen, die in diesem Land leben, gesetzt wurde.