POSITIONEN & THEMEN

Von Leo K. (15.11.2007)
Österreichs beste A cappella Beatboxing Band vereinigt die Kunst des instrumentenlosen Musizierens mit einem modernen, genreübergreifenden Zugang und ist damit höchst erfolgreich unterwegs.
MAUF gibt es erst seit zwei Jahren, doch ist es in dieser kurzen Zeit der ambitionierten Truppe gelungen, den Begriff Beatboxing in Österreich bekannt zu machen. Verena, christal und fii faszinieren mit ihrer Live-Performance. Sie arbeiten dabei lediglich mit drei Mikrofonen. Der Mix aus Pop, Techno, Black Music und World Music konnte nicht nur bei einigen Wettbewerben erfolgreich abräumen, sondern sorgte auch bei über 100 Auftritten in Italien, der Schweiz, Ungarn, Slowenien, Deutschland und Österreich für Furore. Verena ist für den Gesang bei MAUF verantwortlich. Ihre Bestimmung ist seit frühester Kindheit die Musik. Die Human Beatbox übernimmt christal. Sein Kopf besteht aus Ideen, Sounds und Rhythmen. Er macht den Groove und die tanzbare Basis für jeden Song. Die Stimmkunst kommt von fii. Er ist seit Jahren musikalisch in Klassik, Metal, Crossover, Industrial, HipHop, Jazz und Blues unterwegs. Seit kurzem gibt es nun ENDLICH auch einen Tonträger von MAUF und zwar die Single-CD House of Love (Eigenvertrieb und Download). Ganz nebenbei treten MAUF gerne im Dienst einer guten Sache auf: So zum Beispiel zuletzt am 24.11.2007 bei Rock gegen Aids im Stadtsaal Eferding. Weiterer Live-Tipp: Am 25.12.2007 geben MAUF im Rahmen des No Label Club im B72, 1080 Wien, ein Konzert.

Es ist Sand im Getriebe des Europa der Banken und Konzerne. Auf den Straßen des Kontinents protestieren Hunderttausende gegen soziale Demontage und Jobverlust, während die herrschende Politik mit ganz anderen Zielen um »ihren« Euro und die Bewältigung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftsturbulenzen ringt: Eine Verschärfung der neoliberalen Sozial- und Demokratieabbau-Politik der vergangenen Jahrzehnte soll demnach die Folgen der Krise zugunsten von Banken, Konzernen und deren Shareholder bewältigen.
Auch wenn die genauen Kosten der aktuellen Krise derzeit nur schwer zu beziffern sind, so können die Profiteure unschwer ausgemacht werden: Es ist die Finanzindustrie, die nicht nur mit öffentlichen Mitteln gerettet wurde, sondern in der Folge auch noch an den Rettungsmaßnahmen und ihren Folgen verdient.
Dagegen formiert sich Widerstand in Euroland.