PARTEI
Foto: Veranstaltungsankündigung, Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich(11.5.2010)
Das Unabhängige Literaturhaus präsentiert in Rahmen einer zeitgeschichtlichen Veranstaltung die Geschichte von drei Kommunisten:
ZUR GESCHICHTE DES FRANZ ZELLER PLATZES.
Der vergessene Widerstand in Krems. Ein Projekt von Robert Streibel und Gregor Kremser
Wer Franz Zeller, der Namensgeber des Platzes vor der Kunsthalle in Stein, war, ist heute so gut wie unbekannt. Gemeinsam mit Ferdinand Strasser und Johann Hoffmann wurde Franz Zeller 1941 von der Gestapo verhaftet, angeklagt und 1942 verurteilt. Im September 42 wurden alle drei hingerichtet. Das „Verbrechen“ der drei Männer bestand in ihrer marxistischen Gesinnung, ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der Verbreitung illegaler Flugschriften und in ihren Aktivitäten im Rahmen der „Roten Hilfe“ Geld für Familien von Inhaftierten zu sammeln.
Der Abschiedsbrief Zellers an seine Eltern endet mit den Worten: „Nun liebe Eltern, nehme ich Abschied für immer von Euch ( ) Bewahrt mir ein gutes Andenken ( ) Nun Gute Nacht meine lieben Eltern, Gute Nacht.“ Eine Leuchtschrift mit den Worten „Nun Gute Nacht“ soll an Franz Zeller erinnern und wird von 26.6. 31.8.2010 als Lichtskulptur am Franz Zeller Platz zu sehen sein.
Robert Streibel referiert im Rahmen der Projektpräsentaion Nun Gute Nacht zum Thema Der vergessene Widerstand in Krems.
Lesung aus den Abschiedsbriefen von Franz Zeller.
ORT: ULNÖ , Steiner Landstr. 3, 3504 Krems/Stein.
Freitag, 14. Mai 2010, 17.00 Uhr
EINTRITT: frei
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Viertelfestivals statt.