PARTEI

(12.6.2013)
Buchpräsentation mit einem Vortrag von Manfred Mugrauer (Herausgeber, Alfred Klahr Gesellschaft), Lesung von Irene Filip und anschließendem Gespräch mit Ewa Steinhardt
Dienstag, 18. Juni 2013, 19.00
Kulturcafé 7Stern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien
Karl Steinhardt: Lebenserinnerungen eines Wiener Arbeiters, hg. und eingeleitet von Manfred Mugrauer
Wien: Alfred Klahr Gesellschaft 2013 (Biografische Texte zur Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung, Bd. 7)
320 Seiten, mit 39 Abbildungen und Fotos, 15 Euro
Im Jänner 2013 jährte sich zum 50. Mal der Todestag von Karl Steinhardt (18751963), einer bedeutenden Persönlichkeit der österreichischen und internationalen ArbeiterInnenbewegung. Als Buchdruckerlehrling gehörte Steinhardt zu den Pionieren der österreichischen ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung. Im November 1918 war er einer der Mitbegründer der Kommunistischen Partei Österreichs. Nach der Befreiung Wiens im April 1945 amtierte er als Wiener Vizebürgermeister und Stadtrat für das Wohlfahrtswesen. International ist er vor allem durch sein Auftreten am Gründungskongress der Kommunistischen Internationale im März 1919 in Moskau bekannt, als auf seinen Antrag hin die Komintern ins Leben gerufen wurde.
Anlässlich seines 50. Todestages veröffentlicht die Alfred Klahr Gesellschaft Steinhardts 1950 geschriebene „Lebenserinnerungen eines Wiener Arbeiters“. Ihnen vorangestellt ist ein einleitender biographischer Abriss von Manfred Mugrauer.
Eine Veranstaltung der Alfred Klahr Gesellschaft