Wie Österreichs Wirtschaft davon profitiert, dass Asylwerber nicht arbeiten dürfen
(7.5.2012)
Auf Grund der langsamen Bearbeitung anstehender Asylverfahren leben in Österreich seit Jahren ständig an die 15.000 Asylwerber. Auf Grund eines Erlasses von Minister Bartenstein aus dem Jahr 2004 ist es ihnen aber, mit einigen Ausnahmen (Saisongewerbe), nicht erlaubt, in der Zeit, in der sie auf den Ausgang ihres Verfahrens warten, einer angemeldeten unselbständigen Beschäftigung nachzugehen.
Wie die Erfahrung zeigt, arbeiten aber die meisten von ihnen trotzdem. Und
zwar schwarz! Was aber eigentlich niemand wirklich verwundert, denn es ist ja
auch nicht anzunehmen, dass erwachsene gesunde Menschen jahrelang, tagein tagaus
in ihren Notunterkünften herumliegen und nichts tun.
Sie verkaufen aber nicht, wie es uns Kronen Zeitung und Ähnliches weismachen
wollen, Drogen (außer vielleicht ein paar wenige), sondern (und das sind mehr
als 99%) sie finden ihre Arbeitsplätze in den Branchen Tourismus,
Landwirtschaft, Bau und Reinigung.
Hier der gesamte
Kommentar von Mag. Norbert Doubek von Asyl in Not
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