POSITIONEN & THEMEN

(8.8.2013)
Eva Glawischnig, die sich offenbar schon als Ministerin einer zukünftigen Regierung sieht, spricht in der Tageszeitung „Die Presse“ Klartext.
Abschiebungen sind, wenn „Rechtsverfahren ordentlich und in einer überschaubaren Zeit durchgeführt werden“, kein Problem. Dass Menschen vor vielfältiger Verfolgung nach Österreich flüchten, dass die österreichische Asylpolitik zum Kotzen ist und welchen Anteil Österreich an der Misere der Länder des Trikonts hat, braucht ja nicht erwähnt werden.
Glawischnig erachtet das Asylrecht zwar als reformbedürftig – eine Koalitionsbedingung ist diese Frage jedoch NICHT.
Melina Klaus, Listenerste der KPÖ-Wien zur NR-Wahl: „Angesichts solcher Verrenkungen und solch unglaublicher politischer Beliebigkeit erübrigt sich meiner Meinung nach jeder weitere Kommentar.“
Ps.: Für jene, die trotzdem Interesse haben, tiefer in die Materie einzudringen, nachfolgend ein Kommentar von Rudi Gabriel, Spitzenkandidat der KPÖ-Burgenland zur NR-Wahl.
Was uns Kommunisten so traurig macht: Die eitle Unter-Welt der Eva G.
Wollust, Leiden und Glaube – Luxuria, Passio, Credo –
eine unfassbar reaktionäre Mischkulanz gebraut von Mitte-Rechts-Alchemisten wie sie zum Nachlesen im Falter steht
Falter Sommerinterview 32/13:
Glawischnig: Seit über einem Jahrzehnt missbraucht die ÖVP das Asylrecht für politische Zwecke, eine moralische Verwahrlosung. Nur (sic) ich glaube: Wenn wir mit der ÖVP regieren, wird sie (ÖVP) sich auch verändern.
Falter: Ist das eine Bedingung für Koalitionsverhandlungen ?
Glawischnig: Ein Kurswechsel in der Asylpolitik, wo man zumindest einen Funken von Empathie spürt, ist sicher eine Grundvoraussetzung.
Als der Falter begonnen hat mit dem Todsünden – Hype das Wiener-stadtmagazinäre-Sommerloch zu stopfen tauchte in meinem Kopf gleich mal die Frage auf „wer wird wohl die Krot der Wollust schlucken müssen ?“
Dass die einzige Spitzenkandidatin im diesjährigen „Marriage Market zum Parlament“ zum Schuss des Interviews eher lustlos meint: die Wollust gefiele ihr „eh ganz gut“ setzt der Kronprinzessin – im Falter-Bild – umrankt von dionysischen Weinblättern – kein Krönchen auf.
Ein Funken an Empathie also – das meint Frau Glawischnig – könne bei den Schwarzen einen Kurswechsel motivieren.
Ich erinnere an die Hörfunklegende Alfred Treiber: „Immer, wenn die Schwarzen einen Plan haben, wirds grauslich !“ – das werden auch die Grünen nicht so schnell ändern –
Empathie hin – Koalition her- auch wenns funken mag – und als Zuwaag' halt ein bissl was vom Frankie Boy , wenn sonst nicht funkt mit dem Mitte Rechts-Lager !!
Apropos: Empathie und Heiratsvermittlung:
EIN BIO_TIP: Eine Empathie fördernde Substanz -laut Wikipedia – sei Oxytocin – das super saubere Biowehenmittel aus der Hypophyse – vielleicht eine Marktlücke für Bartenstein, Lannacher und KoKG – bei seinen schwarzen Freunden werden in dieser Hinsicht einige Hektoliter von Nöten sein, die Schwarzen ich wette eine Teuro – werden den Grünen die Asyl-Agenda sogar nachwerfen und hernach lupenrein boykottieren –
der schnelle Hypophysenhormon-Brüter jedenfalls wartet noch auf seinen Erfinder ! speed kills nicht nur in der kohlschen Wüste Gobi von 2001.
Eine fortschrittliche Politik, wie sie die KPÖ konzipiert hat, muss das dreidimensionale „Kuchendenken – und die proporzmäßige Verteilung desselben“ übersteigen, das ist mühsam aber umsetzbar – NUR SO KOMMT DER RAND VOM RAND – um frei mit Robert Sommer zu sprechen.