POSITIONEN & THEMEN

(7.11.2014)
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: „Die von Mitterlehner angedachte Ausweitung der zumutbaren Wegzeiten oder der Arbeitszeiten bei Betreuungspflichten wird von uns kategorisch abgelehnt. Und ich hoffe, dass ÖGB und SPÖ dies auch so sehen und sich dagegen auch vehement und erfolgreich zur Wehr setzen werden.“
Über das neuerliche Outing der NEOs, die eine Verlängerung der Tagesarbeitszeit auf 12 Stunden fordern, sagt Zach: „Ich hoffe, dass viele Wähler und Wählerinnen, die bei der letzten Nationalratswahl für Strolz und die NEOs votierten, nun erkennen, welche menschenverachtenden turbokapitalistischen Ideen sich hinter der liberalen gesellschaftspolitischen Fassade verbergen.“
Zach weiters: „Es braucht viel an Veränderung in Österreich – was es aber auf jeden Fall auch braucht ist eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und einen gesetzlichen Mindestlohn. Nicht gebraucht werden hingegen weitere Repressionsmaßnahmen gegen Menschen die ohne Erwerbsarbeit sind.“
Zum Thema siehe auch FPÖ, ÖVP und NEOS beklagen hohe Verschuldung
Ps.: Am Freitag, 21. November, findet in Wien (organisiert von der Plattform gegen den 12 Stunden Tag) ein Sternmarsch statt, der unter dem Motto steht: „Es reicht! Löhne und Gehälter rauf! Mieten und Preise runter!“
KPÖ und GLB, die sich am Sternmarsch beteiligen, treffen sich um 17 Uhr am Praterstern.