POSITIONEN & THEMEN
Der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht. Während uns die Medien ausrichten, dass sich die Wirtschaft bereits wieder erholt, befürchtet die OECD-Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dass die Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern im zweiten Halbjahr 2010 auf das Allzeithoch steigen könnte. Am stärksten betroffen Menschen, die schon bisher am Arbeitsmarkt benachteiligt waren unter anderen Jugendliche.
Seit Jahren wissen wir von tausenden Jugendlichen denen die Zukunftschance aufgrund fehlender Ausbildungsstätten genommen wird. Nur, die Jugendarbeitslosigkeit wurde in Österreich ohnehin lange unterschätzt. Sie ist kein Produkt der Wirtschaftskrise, sondern Letztere hat sie noch dramatischer in Richtung Kategorie Hoffnungslosigkeit verschärft.
Gegenlenken wäre gefordert, doch Aus- und Weiterbildung galten bis jetzt für Wirtschaft und Politik gerademal als hinderliches Anhängsel. Statt dem Ausbau überbetrieblicher Ausbildungsstätten, wurden Lehrwerkstätten, beispielsweise bei der ÖBB, noch reduziert; statt der Ausbildungsverpflichtung für Betriebe schob herrschende Politik den Unternehmen nette Sümmchen an Lehrlingsförderung bei gleichzeitiger Aufweichung des Lehrlingskündigungsschutzes in den Ar
Jetzt ist Feuer am Dach. Abertausende Jugendliche treiben in einer ohnehin fremdenängstlichen und fremdenfeindlichen Gesellschaft perspektivlos in die Arme eines HC Straches. Die Gegenkonzepte der Herrschenden: Schöne Worte, Fremdenfeindlichkeit und Geld in den Rachen des Kapitals.