POSITIONEN & THEMEN

Von Mario Kecker (8.5.2010)
Das Ausmaß an unbezahlten Überstunden, die jährlich etwa 60.000 Vollarbeitsjobs entsprechen, und die Zahl von rund 400.000 Beschäftigungslosen (eingerechnet jene, die vom AMS von einer Schulung zur nächsten durchgereicht werden), würden eine Arbeitszeitverkürzung mehr als rechtfertigen, so die AK.
Das Präsidium der AK schlägt eine Reduktion der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit um zehn Prozent vor. Dies würde ein Beschäftigungsplus von bis zu vier Prozent erwarten lassen.
Mehr denn je erhält daher die arbeitsmarktpolitische Forderung nach einer radikalen Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich, wie sie die KPÖ erhebt, zentrale Bedeutung für die politische Praxis.