POSITIONEN & THEMEN
1. Mai - 11 Uhr - Landestheater(22.4.2010)
Auf zur Bündnisdemonstration am 1. Mai um 11 Uhr. Treffpunkt und Abschlusskundgebung vor dem Landestheater mit anschließenden Festl am gleichen Ort. Im gemeinsamen Aufruf von den Organisationen ADHF – aks – ATIGF – DIDF – DIDFjugend – GAJ Tirol – GLB – Halk Cephesi – JUSOS – KJÖ – Kommun_Al – KPÖ – KSV – Mala Gela Kurdan – ÖDP – PARTIZAN – VSStÖ – YDG heißt es:
Seit über hundert Jahren ist der erste Mai der Kampftag der internationalen ArbeiterInnenbewegung. Weltweit gehen an diesem Tag Millionen auf die Straße, um gegen Armut, Ausbeutung und Krieg zu demonstrieren und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Auch in Österreich haben wir zahlreiche Gründe, auf die Straße zu gehen:
Durch Arbeitsdruck und Überstunden steigt die reale Arbeitszeit, während 400.000 Menschen in Österreich arbeitslos sind. Wir wollen, dass die Arbeit gerechter auf die Schultern aller verteilt wird deshalb: Arbeitszeitverkürzung statt Arbeitszeitflexibilisierung!
Arbeit muss ausreichend bezahlt werden. Wir sagen nein zu Hungerlöhnen, Gehaltsverzicht und Nulllohnrunden und fordern höhere Löhne, von denen wir trotz Teuerung gut leben können.
Das Geld ist da, nur in den falschen Händen: Während ein Prozent der ÖsterreicherInnen ein Drittel des Vermögens besitzen, leben Millionen an oder unter der Armutsgrenze. Wir fordern eine Reichensteuer sowie die Senkung der Massensteuern.
Wir sehen, dass die Grenzen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen den Klassen verlaufen deshalb lassen wir uns durch Ausländergesetze, Standortwahn und die Hetze der Rechten nicht auseinanderdividieren, sondern kämpfen gemeinsam für unsere Rechte.
Das Bildungssystem darf nicht ausgehungert werden und muss für alle frei zugänglich sein, unabhängig von sozialer Herkunft! Wir lehnen jede Art von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren an den Hochschulen ab und fordern gemeinsame Schulen ohne soziale Selektion.
Wir sehen, dass dieser Wahnsinn System hat, und nennen es beim Namen: Kapitalismus. Ihm und seiner brutalsten, weltweiten Form, dem Imperialismus, haben wir den Kampf angesagt. Ihrer Ausbeutung und ihrem Konkurrenzwahn setzen wir unsere Solidarität und unseren Sozialismus entgegen.