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Stingl: „Wie blöd halten uns die SPlerInnen?“
Kritisch setzte sich heute Josef Stingl (KPÖ-Innsbruck) mit einer SP-Presseaussendung zu leistbaren Wohnen in Innsbruck auseinander: Richtigerweise stellen SP-Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter und SPÖ-Klubobmann Arno Grünbacher fest, dass die Innsbrucker Miet- und Wohnungspreise zu den teuersten von Österreich gehören. Den MieterInnen auf Richtwertbasis werde daher nun ein um 10 Prozent reduzierter Richtwertmietzins vorzuschreiben und liege jetzt bei 5,39 Euro statt 5,99 Euro netto pro Quadratmeter und Monat lobhudeln in dieser Aussendung.
Für wie senil, bzw. wie blöd halten uns Pokorny-Reiter & Co, fragt der Innsbrucker Kommunist. Glauben sie, dass es schon vergessen sei, dass in Innsbruck der Richtwertzins vor 10 Jahren bei 4,85 Euro eingefroren wurde? Die zehnprozentige Reduzierung stellt sich somit als zehnprozentige Erhöhung heraus, so Stingl. Dazu kommt noch, dass die Mietzinsbeihilfe unverändert bei vier Euro pro Quadratmeter belassen wird!
Leistbare Mieten wären in Innsbruck wahrlich notwendig, mit dieser Maßnahme aber sicher nicht zu erreichen, erörtert Stingl um gleichzeitig auf die KPÖ-Aktion (wohnen.imzoom.info) nach Grazer Vorbild die Wohnkosten auf ein Drittel des Einkommens zu begrenzen, aufmerksam zu machen. Was in Graz möglich ist, muss auch in Innsbruck machbar sein!