POSITIONEN & THEMEN
Dank der Medienvielfalt erfahren wir, dass die Serie an weltweiten Umweltkatastrophen nicht abreißt. Derzeit Hochwasser in Australien, Schlammlawinen in Brasilien, Überflutungen und Erdrutsche in Sri Lanka. Auch hierzulande im Tiroler Unterland und im gar nicht fernen Deitschland Überschwemmungen. Weiters sind die Grönländer beunruhigt, weil ihre Sonne 2 Tage zu früh aufgegangen ist; statt dem 13. nun schon am 11.1. Die Ursache dafür könnte durch das beschleunigte Abschmelzen des grönländischen Eisschildes ein dadurch bedingter niederer Horizont sein, der früher als bisher den Blick auf die Sonne gestattet, was nun zum ersten Mal passiert und alles andere als normal ist.
Aha. Nicht nur „unsere“ Gletscher schmelzen; beruhigend zu wissen; geteiltes Leid ist eben halbes Leid, gell.
Ja, auch die hiesigen Spatzen pfeifen es von den Dächern: das Klima verändert sich. Die Herrscher der Geldwelt haben sich auf 2°Erderwärmung geeinigt. WAS SIND SCHON LÄCHERLICHE 2°?! Die paar Inseln, die von der Bildfläche verschwinden–pphhh, nicht der Rede wert- und weit weg! (Seefeld dafür bald mit italienischem flair= campo lago. Das hat was!).
Solange man das vorgeschrieben Kyoto-Ziel, nämlich die Senkung des Treibhausgases CO2 (und andere Kinkerlitzchen), nicht erreicht, darf man sich nicht wundern, wenn man keine saubere Luft, überall feuchte Füße bzw Schlammmassen auf die Schnauze bekommt.
Der kleine Mann/ die kleine Frau ärgert sich über höhere Spritpreise, zur Arbeit fährt man immer noch solo sitzend im Auto und fliegt für einen Tag von Wien nach Innsbruck und retour zur Skigaudi.
So in dem Motto:
Mobil, debil, das ist unser Ziel!
Augen zu, s´geht uns nix an,
wir tanzen gern auf dem Vulkan--