KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

"So starb eine Partei" (1934) - Konzertante Performance nach dem Romanfragment von JURA SOYFER

Fotos © R. Picha

(13.1.2014)

Das Projekt - "EINE FREMDE STADT!" Konzertante Performance nach dem Romanfragment "So starb eine Partei" (1934) von JURA SOYFER - ist eine zum Gedenken an die gescheiterte Februar-Revolution neu erstellte und speziell für offene Räume adaptierte, konzertante Raum-Performance und wird im Kulturcafé Siebenstern im Februar 2014 uraufgeführt.

Anvisiert sind Folgeaufführungen in Cafés, Volkshochschulen und Wiener Bezirksämtern und in der brunnen.passa­ge/Caritas Wien, dem Republikanischen Club-Neues Österreich sowie dem Aktionsradius Wien.

Neufassung Von Eva Brenners theatraler Adaptierung für öffentlichen Räume

Sieben interkulturelle SchauspielerInnen und zwei Musiker zeigen Auszüge aus der Neufassung der Adaptierung, deren Fokus auf den historischen Ereignissen rund um den tragisch gescheiterten Arbeiteraufstand am 12. Februar 1934, dessen 80. Jahrestag 2014 begangen wird, auf den Texten und sprachliche Qualitäten, sowie auf minimalistischen Bewegungsparcours liegt. Dazu kommt eine neue Vertonung mit interkulturellen „Soundtracks“, komponiert und präsentiert von Mussa Babapatl (Rap) und dem Österreich-Argentinier Walter Nikowitz (Gitarre/Laute).

Ziel der neuen performativen Konstellation ist die Ermöglichung einer größeren Nähe zwischen AkteurInnen und ZuschauerInnen – sie befinden sich sprichwörtlich „auf gleicher Augenhöhe“.

Preview Performance: 8. Februar 204, 20.00 Uhr / Premiere: 9. Februar 2012, 20.00 Uhr Uhr

Ort: Kulturcafé Siebenstern, Siebensternplatz, 1070 Wien

Aufführungsorte: Cafés, Amtshäuser, Volkshochschulen Wiens (Zeit: Februar-Dezember 2014)

Ensemble: Textfassung/Re­gie/Raum: Eva Brenner (A/USA), Projektleitung: Andrea Munninger (A), Assistenz/Orga­nisation: Monika Reyes (D), Safira Jürgens (D), Dramaturgische Mitarbeit: Martin Minarik (D/SK), Ausstattung/Technik: Richard Bruzek (A), Fotos: Roman Picha (A), Videos: Erich Heyduck (A).

Performance: RRemi Brandner (A), Kari Rakkola (FIN), Dagmar Schwarz (A/IL), Sibylle Starkbaum, (A), Andrea Tiziania (I). Im Video: Michaela Grill (A), Francis Okpata (NIG), Musik: Mussa Babapatl (NIG/Rap), Walter Nikowitz (A/AR/Gitarre), Chor der Arbeiter; Film im Karl-Marx-Hof: Ensemble.

Der Ökonom und Europa-Aktivist Walter Baier stellt den aktueller Bezug her: „Der Aufstand, mit dem sich die österreichische Arbeiterschaft im Februar 1934 der austrofaschis­tischen Diktatur widersetzte, war auch von europäischer Bedeutung. Ein Jahr nach Hitlers Machtübernahme im Deutschen Reich stellte er das Beispiel eines bewaffneten Widerstands gegen die Errichtung eines faschistischen Regimes dar. Viele der geschlagenen Schutzbündler nahmen in der Folge an der Verteidigung der spanischen Republik teil. Auch kann der Untergang Österreichs im März 1938 nur aus der Niederlage der Arbeiterbewegung im Februar 1934 verstanden werden.“ (Walter Baier, Kommentar zur Performance, 7. 1. 2014)

Hier der gesamte Presse-Text (1,5 MB)

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