KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Live in Concert: Sigi Maron & The Rocksteady Allstars

Sigi Maron - im Publikum, am VolksstimmeFest 2010 (links: Didi Zach, Landessprecher der KPÖ.Wien)

(18.3.2011)

Live im Schutzhaus zur Zukunft: Sigi Maron & „The Rocksteady Allstars“

Sigi Maron gastiert mit „The Rocksteady Allstars“ am 1. April im Schutzhaus zur Zukunft auf der Schmelz/Verlängerte Guntherstrasse, 1150 Wien.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

Karten sind ab sofort erhältlich bei oeticket.com , unter der Nummer 01/96096 sowie direkt im Schutzhaus.

Nach 14 Jahren Sendepause kehrt eine wirkliche Legende auf die Bühne zurück: Sigi Maron, die Galionsfigur der heimischen Polit-Singer-/Songwriter-Szene, der engagierte, impulsive und geliebt-gefürchtete Schmäh- und Wortführer, der seit seiner Jugend im Rollstuhl sitzt. Ein Kritiker der Zustände, mit viel Herz und Hirn, dessen Songs bissiger und brisanter denn je ausfallen. Für viele wird die Revue der alten Songs ein Wiederhören bedeuten, für andere ein lustvolles Neu-Entdecken. Die jungen Musiker der Ska und Reggae spielenden Rocksteady Allstars bilden einen reizvollen, vergnüglichen Kontrast zu Marons kompromissloser Polit-Lyrik.

Nachzuhören ist dies auf der im Oktober 2010 erschienenen CD „Es gibt kan Gott“, die über den neuen Sound hinaus auch noch Legendäres in einer Bonus-CD bereithält.

Zur Person:

1944 in Wien geboren, wuchs Sigi Maron mit sechs Geschwistern in Gneixendorf bei Krems auf. In den siebziger Jahren reifte er im Umfeld der Arena-Bewegung zum sozialkritischen Liedermacher heran. Sein erstes Album („Schön is des Lebn“, 1976) produzierte André Heller. In Zusammenarbeit mit den Schmetterlingen, später mit dem Kevin Coyne-Produzenten Bob Ward und mit Konstantin Wecker schuf er zeitlos gültige Meisterwerke wie „Laut & leise“, „He Taxi“, „5 vor 12“ oder „Unterm Regenbogen“. Die Single „Geh’ no net fort“ rangierte 1985 zehn Wochen lang in den Charts. Maron galt dabei immer als eine der personellen Speerspitzen der heimischen Polit-Künstler. 1998 und 2003 kandidierte er für die Kommunistische Partei für den niederösterre­ichischen Landtag. Vom beissenden Spott, der zärtlichen Zynik und volksverbundenen Derbheit seiner Formulierungswut blieben aber auch die eigenen Genossen meist nicht verschont.

„Maron ist einer der wenigen österreichischen Musiker, die den Titel Liedermacher stolz als Handwerker tragen dürfen.“ (Christian Schachinger, Der Standard)

„Es gibt kan Gott. Mag sein. Aber es gibt einen Sigi Maron.“ (Sebastian Fasthuber, NOW)

„Mit 66 zeigt sich die Protestliedlegende wortgewaltig und rotzfrech wie eh und je.“ (Gerhard Stöger, Falter)

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