POSITIONEN & THEMEN

(5.3.2014)
Soziale Forderungen ins europäische Parlament tragen!
Europaweit werden soziale Standards, die erst im letzten Jahrhundert
erstritten wurden, mit unterschiedlichem Tempo niedergerissen. Damit wird
Millionen Menschen die Existenzberechtigung geraubt. Gleichzeitig ist
bekanntermaßen genug Geld vorhanden, um allen Menschen eine gesicherte
Existenzgrundlage ermöglichen zu können. Das Geld wird nur, wie wir wissen,
falsch verteilt; Staatsgelder werden zur Rettung eines überholten
Wirtschaftssystems ausgegeben. Es ist daher höchst an der Zeit, deutliche
sozialpolitische Forderungen auch im europäischen Parlament zu stellen.
Das Konzept der KPÖ einer kostenlosen Energiegrundsicherung für Haushalte
ist von anderen linken Kräften in Europa, wo es bekannt wurde, positiv
aufgenommen worden. Selbst mit einer nur teilweisen Abschöpfung der enormen
Profite der Energieversorger ist es möglich privaten Personen ausreichend Licht
und Wärme zur Verfügung zu stellen um angemessen am gesellschaftlichen Leben
teilzunehmen. Bei weiter steigenden Energiekosten bedeutet das eine spürbare
finanzielle Entlastung der Haushaltsbudgets.
Gleichzeitig ist diese Forderung gut mit ökologischen Positionen zu
verknüpfen. Über finanzielle Anreize zum Energiesparen in den Haushalten
selbst und mit Forderungen und Vorstellungen zur Gewinnung der Energie aus
nachhaltigen, nichtfossilen Quellen.
Die KPÖ will die Wahlarbeit zur EU-Wahl dafür nutzen, dieses Konzept weiter
bekannt zu machen und in Richtung einer gemeinsamen europaweiten Forderung der
linken Kräfte weiterentwickeln.
Resolution der Parteikonferenz der KPÖ vom 1. März 2014
(einstimmig angenommen)