POSITIONEN & THEMEN
Einen Irak-Krieg in letzter Minute noch verhindern: Das ist das Ziel eines Fackelzuges, der von einem breiten Salzburger Bündnis von Organisationen und Einzelpersonen mit verschiedensten weltanschaulichen, religiösen und kulturellen Zugängen am Freitag, 14. Februar veranstaltet wird.
Beginn ist um 17 Uhr am Mirabellplatz. Der Friedenszug wird sich zum Alten Markt bewegen, wo Schauspielerin Julia Gschnitzer und Schriftsteller Ludwig Laher Texte gegen den Krieg lesen. Eine Resolution gegen den Krieg wird -symbolisch - dem US-Konsulat übergeben.
Anschließend findet in der Katholischen Hochschulgemeinde ein ökumenisches Friedensgebet statt.
Zum 15. Februar mobilisiert das Salzburg Social Forum nach Wien: Dort findet am Samstag, dem gesamteuropäischen Protesttag gegen den Krieg, eine Großdemonstration statt. Zur gemeinsamen Busfahrt kann man sich noch unter [email protected] bzw. 0662/87 39 31 anmelden.
"Es geht uns keineswegs um Solidarität mit einem irakischen Diktator, aber wir müssen unsere Solidarität mit den Menschen, die vom Krieg betroffen sein werden, mit den Menschen, die in einigen Wochen vielleicht nicht mehr leben werden, bekunden," meint SSF-Sprecher Andreas Rennert. Man wehre sich auch - wie an die 80 % der europäischen Bevölkerung - gegen einen Krieg, der Probleme lösen soll, die nur politisch zu lösen sind. "Die Politiker sollen den Job machen, für den sie bezahlt werden: Frieden schaffen mit politischen Mitteln," so Rennert.
Rückfragehinweise:
Andreas Rennert Hans-Peter Graß
0676/843 22 44 00 0662/82 52 91