KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

FÜR FRIEDEN ist es NIE ZU SPÄT

KEIN KRIEG gegen den IRAK

Samstag, 15. März 2003

13:30 Uhr an der Staatsoper

14:00 Uhr Friedensmarsch

Ring - Schwarzenbergplatz - Rennweg - zur britischen Botschaft

15:00 Uhr Schlusskundgebung - Metternichgasse - Jauresgasse

Rednerliste:

- Hannes Swoboda EU- Parlament

- Johann Hatzl Wiener Landtagspräsident

- Susanne Jerusalem Wiener Landtagsabgeordnete

- Wolfgang Reisenhofer Kanonikus und Dompfarrer von St. Pölten

- Erwin Neumann Evangelischer Pfarrer, Wien Gumpendorf

- Muhammad Turhan Islamische Föderation

- Fuat Sanac Isl. Religionsgemeinde Wien, Vorsitzender "Muslim.

Akademikerbund"

- Alois Reisenbichler Friedensbüro Wien - ACUS - Aktionsg. Christen für

die Friedensbewegung

Es rufen auf:

Islamische Religionsgemeinde Wien, Evangelische Akademie, Friedensbüro Wien,

Islamische Föderation in Wien, Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen

für die Friedensbewegung, VSSTÖ, Bündnis Mosaik, ACUS Arbeitsgemeinschaft

Christentum und Sozialdemokratie, Global Mothers, Interreligiöse Plattform

PFIRB, Südwind, Frauen in Schwarz, Gesellschaft für österreichisch- arabische Beziehungen,

Muslimischer Akademikerbund MUSAK, Verein für Wiederaufbau Afghanistan,

Palästinensische Vereinigung in Österreich, Gesellschaft für Zusammenkunft

der Kulturen, Muslimische Jugend Österreich, Islamisches Bildungs- und

Kultur Zentrum, Nizam Alem, Verein der arabischen Frauen, Islamische Liga

der Kultur, Ägyptischer Club, Kulturverein Kanafani, Menschenfreunde

International, Österreichische Islamische Gesellschaft für Bildung und

Kultur, Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich, Österr.-Arabische

Union, Arabischer Kulturverein, Palästinensische Gemeinde in Österreich,

Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, u.v.a.

Die irakische Zivilbevölkerung leidet. Ein Krieg würde unermessliches Elend

bedeuten. Das Volk ist ausgeblutet durch ein Embargo, das den Zugriff auf

lebenswichtige Güter wie Medikamente immer wieder verhindert.

Welche tiefgreifenden Auswirkungen die sogenannte moderne Kriegsführung hat,

zeigen die bleibenden Schäden an der Umwelt, mit denen man schon jetzt

konfrontiert ist: Missbildungen bei Neugeborenen, schadstoffverseuchte Böden

und ruinierte Anbaugebiete.

Wir solidarisieren uns mit dem schwer geprüften irakischen Volk und nicht

etwa mit seiner derzeitigen politischen Führung. Wir ersehnen für das

irakische Volk ein Leben in Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und

Selbstbestimmung, so wie wir diese Kriterien als Maßstab auch für das

Wohlergehen jedes anderen Landes sehen.

NEIN zum Krieg zu sagen geschieht im Bewusstsein der entsetzlichen Folgen,

die schließlich die Zivilbevölkerung zu erleiden hätte. NEIN beinhaltet aber

auch klare Vorstellungen, wie alternative friedliche Wege aussehen könnten.

Wir appellieren an Tony Blair und an die englische Regierung sich den

Argumenten der eigenen, den Krieg mehrheitlich ablehnenden Bevölkerung zu

öffnen. Das "alte Europa" hat aus seiner Geschichte bitter lernen müssen.

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